Schlüsseldefinitionen



Partnerschaft
Partnerschaft meint eine gleichzeitig sexuelle und soziale Gemeinschaft zwischen zwei Menschen. Damit sind alle auf Dauer angelegten sexuellen Beziehungen gemeint. Dabei spielt die gewählte Rechtsform der Beziehung, der sexuellen Orientierung der beteiligten Personen noch die Haushalts- und Wohnverhältnisse der Beteiligten eine Rolle.

Intimität
Intimität (lat. intimus; wörtlich dem Rand am fernsten, am weitesten innen) meint ein Verhältnis tiefer Vertrautheit. Das Wort Intimität wird heute in der Alltagssprache mit Sexualkontakt gleichgesetzt. Tatsächlich betrifft Intimität körperliche, aber genauso soziale, emotionale, mentale und spirituelle Dimensionen unseres Lebens.

Alterssexualität
Alterssexualität meint das sexuelle Empfinden von Menschen und das Ausleben von Sexualität im Alter. Gerade für die Zielgruppe alter Menschen wird ein breites Begriffsverständnis von Sexualität gefordert. Hier stehen oft  andere sexuelle Aktivitäten, die  über den Geschlechtsverkehr hinausgehen wie z.B. Masturbation oder den Austausch von Zärtlichkeit im Vordergrund.

Homosexualität
Homosexualität bezeichnet die sexuelle Orientierung bei der das erotische und romantische Begehren überwiegend auf Personen des gleichen Geschlechts gerichtet ist.  Die damit einhergehenden Identitäten bezeichnet man als lesbisch oder schwul. Schwul ist das Synonym für die männliche, lesbisch für die weibliche Homosexualität. Die sexuelle Orientierung eines Menschen gehört zu seiner Persönlichkeit und Identität.

Weiterführende Literatur und Ressourcen



 

  1. Baltes, P., & Baltes, M 1990, ‘Psychological perspectives on successful aging: The model of selective optimization with compensation’, in P. Baltes & M. Baltes (eds), ‘Succesful aging: Perspectives from the behavioural sciences’, pp. 1-34. New York: Cambridge University Press.
  2. Baltes, P. B., Lindenberger, U. & Staudinger, U. M 1998, ‘Life-span theory in developmental psychology. In: Lerner R M (ed.) ‘Handbook of Child Psychology: Theoretical Models of Human Development’ (5th ed). New York: Wiley.
  3. Bennett, J., &  Riedel, M 2013, ‘Was beeinflußt die Lebenszufriedenheit im hohen Alter?’ Repräsentative Studie zur ambulanten Altenpflege und -betreuung in der Deutschschweiz, Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie, vol. 46. no. 1. pp. 21-26.Brähler E, Berberich H J. [Hrsg.] (2009). Sexualität und Partnerschaft im Alter. Psychosozial-Verlag Gießen.
  4. Butler, R., & Lewis, M 1996, ‘Alte Liebe rostet nicht: Über den Umgang mit Sexualität im Alter‘.
  5. Freund, A., & Riediger, M 2001, What I have and what I do: The role of resource loss and gain throughout life‘, Applied Psychology An International Review, vol. 50. pp. 370-380.
  6. Gatterer, G 1994, Handbuch der Gerontopsychiatrie. Rehabilitation. Wien: Springer Verlag.
  7. Höpflinger, F 2014, Sozialbeziehungen im Alter – Entwicklungen und Problemfelder. (www.hoepflinger.com).
  8. Meyer, P 2000, Rollenkonfigurationen, Rollenfunktionen und Gesundheit. Zusammenhänge zwischen sozialen Rollen, sozialem Stress, Unterstützung und Gesundheit, Opladen: Leske + Budrich.
  9. Müller, B., Nienaber, C. A., Reis, O., Kropp, P., & Meyer, W. 2014, ‘Sexuality and Affection among Elderly German Men and Women in Long-Term Relationships: Results of a Prospective Population-Based Study’, PloS one, 9(11), e111404
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  11.  Ouwehand, C., de Ridder, D, & Bensing, J 2007, ‘A review of successful aging models: Proposing proactive coping as an important strategy’, Clinical Psychology Review, vol. 27, pp. 873-884.
  12. Schultz-Zehden, B 2004, Das Sexualleben älterer Frauen - ein tabuisiertes Thema. Das Wissenschaftsmagazin der Freien Universität Berlin, Ausgabe 1/2004
  13. Unger, U., & Brähler, E. 1998, Sexuelle Aktivität im Alter - Ergebnisse einer Repräsentativbefragung. In: Kruse, A. (Hrsg.) Psychosoziale Gerontologie. Band I: Grundlagen. Jahrbuch der Medizinischen Psychologie 15. S.238-252. Göttingen: Hogrefe.

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